Start des Self-Transcendence 3100 Meilenlauf

Am 11. Juni Punkt 6 Uhr in der früh startete der jährlich stattfindende Self-Transcendence 3100 Meilenlauf. Die Läufer haben 51 Tage Zeit diese gewaltige Strecke zurückzulegen, das heißt sie müssen durchschnittlich rund 100 Kilometer täglich laufen um es zu schaffen.

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Der Laufkurs findet auf einer Runde von 883 Meter statt und soll insgesamt 5649 Mal bewältigt werden. Die Läufer teilen sich ihre Pausen selbst ein, gelaufen werden darf zwischen 6 Uhr morgens und 24 Uhr Mitternacht.
Diesjährig besteht das Starterfeld aus 15 Läufern darunter mit Suprabha Beckjord aus Washington eine einzige Frau. Unter den Startern befinden sich 2 Deutsche und 3 Österreicher. Der Ausnahmeläufer Madhupran Wolfgang Schwerk hat sich viel vorgenommen. Er will in 51 Tagen 6000 Kilometer bewältigen, das sind 3 Marathons pro Tag. „Es ist mehr, als einfach nur Laufen. Es ist eine Lebenseinstellung“, kommentiert der deutsche Mega-Läufer. Zum ersten Mal dabei ist auch der erfahrene Ultraläufer Hans Jürgen Schlotter.

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Das Gewinnen ist für die Österreicher Smarana Puntigam, Rainhald Pobitzer und Kuranga Peel, alles alte Hasen auf dieser Strecke, nur zweitrangig. Für sie steht die innere Erfahrung im Vordergrund, der Kampf gegen die eigene Müdigkeit, Unzulänglichkeit und Begrenztheit, das Überschreiten von eigenen Grenzen.
Der Lauf wird nicht umsonst von Experten als härtesten Lauf der Welt bezeichnet: 51 Tage laufen ohne Ruhetag und bei jedem Wetter. Nur die stärksten stehen das durch.
Mehr Informationen dazu auf https://3100.srichinmoyraces.org/